Detektei-Alarm.de - ein Detektiv Blog


Artikel der Kategorie Dezember, 2008

Meine Detektei und der alte Herr

Dezember 30, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Kaum zurück vom Detektiv Treffen wartete schon der nächste Auftrag auf mich. Es waren besorgte Eltern, die in der Nähe ihres Hauses regelmäßig einen älteren Herren sahen. Dieser schien kein Nachbar zu sein, starrte wohl aber oft stundenlang auf das Haus. Wenn man sich ihm näherte, verschwand er schnell. Sie hatten Angst um ihre Kinder, kontaktierten die Polizei, die aber sagte, dass “Starren” keine Straftat ist.

Also suchten sie meine Detektei auf. Wir heckten zusammen einen Plan aus. Ich installierte einen Bewegungsmelder, der sofort Alarm gab, wenn jemand an die Stelle trat, wo der alte Herr immer stand. Dann positionierte ich mich so, dass ich den alten Mann abfangen konnte, wenn er bei Erscheinen meiner Klienten wegging. Und das klappte auch. Er lief in meine Arme. Nach kurzer Gegenwehr war er bereit, mir ein paar Fragen zu beantworten. Und es stellte sich heraus, dass alles ganz harmlos war. Seine Frau war gestorben und die beiden hatten früher in dem Haus, auf welches er nun regelmäßig starrte, gewohnt. Er nutze dies, um seine Erinnerung zu wahren. Meine Klienten waren gerührt und luden den Mann ein, sich jederzeit ihr Haus ansehen zu können.

Beim Detektiv Treffen

Dezember 29, 2008 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

Einmal jährlich, in der Weihnachtszeit, treffen sich die Detektive der Region in einem gemütlichen Restaurant, um über das Jahr zu resümieren. Die Weihnachtszeit wird gewählt, da dort die meisten ein paar Tage Urlaub haben. Nicht nur für den privaten Kontakt, auch beruflich kann dieses Treffen einem Detektiv viel bringen. Man lernt aus den Erfahrungen der anderen. Sei es nun im Umgang mit Menschen oder im Umgang mit der Detektivtechnik.

Manchmal entdecke auch ich dort neue Möglichkeiten, wie man z.B. eine Kamera geschickt platzieren kann, um einen untreuen Mann zu überführen. Die Technikbegeisterten unter den Detektiven hingegen erzählen immer gerne von der Handyüberwachung durch Software und Internet. Natürlich muss man nicht jeden Ratschlag beherzigen. Man pickt sich einfach das Beste aus den Geschichten heraus. Manchmal gelangt man so auch an neue Klienten. Wenn z.B. Detektiv A seinen Freund Detektiv B darum bittet, für einen Bekannten im Ort X mal in seiner Firma auf die Suche nach Mitarbeitern zu gehen, die Eigentum stehlen. Ich freue mich jetzt schon auf das Treffen im nächsten Jahr.

Meine Detektei und die Schwarzarbeit

Dezember 23, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Vor ein paar Wochen kam ein Unternehmer zu mir in die Detektei. Er hatte ein Subunternehmen beauftragt, ein Parkhaus zu enorm günstigen Preisen zu errichten. Nun langsam kamen in ihm Zweifel auf, ob es bei diesem günstigen Preis mit rechten Dingen zu ging. Er habe bereits einmal Ärger mit Schwarzarbeit gehabt und könne es sich nicht leisten, erneut negative Presse zu erhalten.

Um diesem Verdacht nachzugehen, verkleidete ich mich als Sicherheitsbeauftragter und stattete der Baustelle einen Besuch ab. Kaum angekommen, sah ich, wie sich einige Mitarbeiter versteckten. Das machte mich als guten Detektiv natürlich sofort stutzig. Ich suchte den Vorarbeiter auf und stellte ihm einige Fragen zu den Mitarbeitern. Er verstrickte sich in Widersprüche und es wurde klar, dass auf dieser Baustelle nahezu ausschließlich nicht gemeldete Arbeiter beschäftigt wurden. Dies meldete ich nicht nur meinem Klienten, sondern auch der örtlichen Polizeistelle.

Ein Detektiv und die Kinderstreiche

Dezember 22, 2008 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

Seltsame Vorkommnisse in der Nachbarschaft werden gern mal als Indiz für kriminielle Taten angesehen. Da wird hier mal eine Mülltonne verschoben, dort ein Kellerschlüssel entwendet oder der Besen einfach mal in Nachbars Garten geworfen. Aus Angst davor, dass aus harmlosen Aktionen letztendlich etwas entsteht, was bleibenden Schaden hinterlässt, hat vor Kurzem jemand meine Detektei engagiert.

Hier wurden unter anderem die Blumentöpfe im Garten verschoben, dies aber in einer penetranten Regelmäßigkeit, dass es längst kein Spaß mehr war. Um nicht 24 Stunden selbst auf der Lauer liegen zu müssen, habe ich eine Videokamera installiert, die den Bereich bei Tag und in der Nacht gefilmt hat. Und tatsächlich kamen die Täter nachts im Dunkeln. Als Detektiv habe ich natürlich eine Nachtsichtkamera benutzt, so konnte ich klar erkennen, dass es sich um Kinder handelte. Ich habe dann das Videomaterial auf den PC überspielt und mit einer Software die Gesichter der Kinder auf ein Bild kopiert und dieses ein paar Mal ausgedruckt. Dann habe ich die Blätter mit den Gesichtern der Kinder auffällig im Garten verteilt.

In der nächsten Nacht, so zeigte es die Kamera, kamen die Kinder wieder. Doch als sie ihre eigenen Gesichter sahen, liefen sie schreiend weg. Da hatte auch ein Detektiv mal etwas zu lachen. Und mein Klient freute sich sehr. Die Streiche hörten auf und die Kinder kamen nie wieder.

Meine Detektei und der falsche Verdacht

Dezember 19, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Es war mal wieder Vater und Mutter, die sich um ihre Kind, dieses Mal ein Mädchen, Sorgen machten. Diese war bereits 18, wohnte aber noch zu Hause. Angeblich würde sie Marihuana zu sich nehmen, immer dann, wenn sie bei ihrem Freund ist. Die Eltern waren sehr konservativ, andere würden ein wenig Konsum dieser weichen Droge sicherlich nicht gleich mit einem Detektiv verfolgen lassen.
Doch bisher stand ja nur der Verdacht im Raum.

Ich ließ mir von den Eltern die Adresse dieses Freundes geben und legte mich erstmal auf die Lauer. Es war auch für einen Detektiv wie mich nicht so einfach, eben mal in das Zimmer dieses Freundes zu marschieren, zumal auch dieser noch in seinem Elternhaus lebte. Nachdem mir keine Möglichkeit in den Sinn kam, in das Haus einzudringen, beschloss ich, den Freund der Tochter einfach mal zu befragen.

Da ich nicht mehr der Jüngste bin, habe ich jemanden im Alter des Freundes bezahlt, damit er sich mit ihm ein wenig unterhält und das Gespräch aufs Thema Drogen lenkt. Wie sich dabei herausstellte, hatte der Freund noch nie Marihuana angerührt, allerdings war er ein Freund des neuen Trends “Shisha rauchen”. Da wurde mir einiges klar. Die konservativen Eltern konnten den Geruch von Fruchttabak nicht von dem des Marihuana-Rauchs unterscheiden. Auf jeden Fall waren die Eltern froh, eine vernünftige Tochter zu haben.

Dezember 18, 2008 Von: admin Kategorie: Sicherheit Kommentare deaktiviert

Detektei Verzeichnis

Der Detektiv und die Bardame

Dezember 18, 2008 Von: admin Kategorie: Detektei 1 Kommentar →

Neulich hatte ich einen kniffligen Fall, bei dem ich ohne meine als Sonnenbrille getarnte Kamera wohl nicht weit gekommen wäre. Ein Mann kam in meine Detektei und äußerte den Verdacht, dass seine Frau ihn betrügen würde. Auf den ersten Blick kein außergewöhnlicher Fall. Doch seine Frau arbeitete in einer Bar und er glaubte, dass sie dort regelmäßig etwas mit Kunden habe. In einer Bar ist es natürlich sehr schwer, jemanden zu überwachen, da viele andere Menschen sich dort aufhalten, ein hoher Geräuschpegel herrscht und man, wenn man nur so da sitzt, von den Bedienungen schon nach kurzer Zeit schief angeguckt wird. Also habe ich mir aus meinem Detektiv-Zubehör die Sonnenbrille geschnappt, die eine kleine Kamera integriert hat. Nun nahm ich selbst Kontakt mit der Bardame auf und blieb häufig an der Theke sitzen.

Und eines Tages konnte ich sie tatsächlich überführen. Es war nur ein kurzer Augenblick, aber die berührte eine Gast länger als nur flüchtig an der Hand. Und das passierte regelmäßig. Ihr Mann war außer sich vor Wut und stellte seine Frau zur Rede, die alles gestand.

Meine Detektei und die Putzkollone

Dezember 17, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv 1 Kommentar →

Über Mitarbeiterdiebstahl habe ich ja bereits berichtet, doch nicht immer sind es die eigentlichen Mitarbeiter des Büros, die Firmeneigentum entfernen. Besonders ärgerlich ist es, wenn schlechte Stimmung durch falsche Verdächtigungen aufkommt und sich am Ende herausstellt, dass es doch eine Person von außen war. In diesem einen Fall war es sogar eine ganze Personengruppe. Meine Detektei wurde engagiert, weil in letzter Zeit immer mehr Druckerpapier einfach verschwand. Die Mitarbeiter leugneten es hartnäckig und so fragte ich, ganz Detektiv, ob sich noch jemand Zutritt zum Papierraum verschaffen könnte.

Allein die Frage löst den Fall schon fast, da dem Chef sofort einfiel, dass eine angemietete Putzkollone regelmäßig abends vorbeikommt und die Räume reinigt. Da der bloße Verdacht noch nicht ausreicht, jemanden zu überführen, habe ich zu meiner Detektivtechnik gegriffen und eine getarnte Kamera gegenüber des Papierregals versteckt.

Bereits am nächsten morgen konnten wir anhand der Aufnahmen der Kamera erkennen, dass tatsächlich jemand von der Putzkollone das Papier gestohlen hatte. Der Chef erstattete sofort Anzeige und kündigte dem Putz-Team fristlos. Meine Arbeit als Detektiv war damit erledigt.

Der Detektiv und der listige Geschäftspartner

Dezember 16, 2008 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

Wie bereits erwähnt, buchen auch Unternehmen meine Dienste als Detektiv. Die Einsätze fallen sehr unterschiedlich aus, manchmal muss ich mich sogar “hinter feindliche Linien” begeben. Es fing damit an, dass der Chef einer großen Firma in meine Detektei marschierte und mir alles über einen neuen Lieferanten erzählte, der so günstige Preise macht, dass er glaubt, es gehe nicht mit rechten Dingen zu. Außerdem solle er eine sehr hohe Menge bei der ersten Lieferung abnehmen und das Ganze in Vorkasse bezahlen. Ungewöhnliche Methoden, doch der Preis sei verlockend. Nun bat er mich, einmal in der Firma nachzusehen, ob dort alles einen geregelten Gang geht.

Ich fuhr dort also hin und wartete auf einen geeigneten Moment, um einen Blick in die Lagerhalle werfen zu können. Da ständig jemand Aufsicht führte, gab ich mich als potentieller Interessent aus. Nach erstem Wohlwollen des Gegenübers, war er nicht begeistert, als ich mir das Lager zeigen lassen wollte. Also tat ich erstmal so, als würde ich gern einen Vertrag unterschreiben, bat dann aber kurz vorher, noch mal schnell die Toilette aufsuchen zu können. Nun hatte ich endlich die Gelegenheit die Lagerräume unter die Lupe zu nehmen und entdeckte, dass dort keine Produkte waren. Es handelte sich um eine Scheinfirma, die möglichst schnell viele Verträge auf Vorkasse abschließen wollte und dann mit Sack und Pack verschwindet. Mein Auftraggeber war mir natürlich sehr dankbar und wird meine Detektei weiterempfehlen.

Meine Detektei und der verlorene Sohn

Dezember 15, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Vor zwei Jahren bekam ich einen Auftrag von besorgten Eltern. Ihr Sohn habe sich plötzlich nach regelmäßigem Kontakt schon ein Jahr lang nicht mehr gemeldet, sei umgezogen und habe keine Kontaktdaten hinterlassen. Sie würden sich sorgen machen, ob er vielleicht auf die schiefe Bahn geraten ist. Meine Instinkte als Detektiv sagten mit aber, dass hier vermutlich ein Streit vorgelegen hat. Die Eltern wirkten sehr bestimmend und einnehmend. Ihr Sohn wäre nicht der erste, der deswegen den Kontakt abbricht. Und seine Eltern nicht die ersten, die deswegen eine Detektei einschalten.

Also habe ich mich auf die Suche nach ihm gemacht. Es verlangte leider mehr, als den Blick in ein Telefonbuch. Ich habe Freunde von ihm aufgesucht und mich so lange durchgefragt, bis mir einer die Adresse gegeben hat. Um zu prüfen, ob er wirklich der Richtige ist, habe ich mich ihm mit meiner Sonnenbrillen-Kamera genähert und ein Foto gemacht. Dies habe ich an die Eltern gesendet. Er war tatsächlich ihr Sohn. Sie haben sich sehr gefreut und mich für meine Detektiv-Arbeit gelobt.