Detektei-Alarm.de - ein Detektiv Blog


Artikel der Kategorie Januar, 2009

Meine Detektei und die Universität

Januar 30, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Das Aufbrechen von Schließfächern, um an Wertgegenstände zu kommen ist keineswegs nur ein Vergehen, dass im Schwimmbad passiert. Sogar an einer Universität, wo sich eigentlich immer eine Menge Menschen herumtreiben, wurden in jüngster Zeit vermehrt Schließfächer aufgebrochen. Meist in den Abendstunden oder ganz früh, wenn noch wenig Studenten unterwegs waren und die meisten sich im Seminarraum befanden. Zwar gab es einen Sicherheitsdienst, aber die hatten keine mobilen Kameras zu Verfügung. Da es sich um eine Menge Schließfächer handelt, die dort überwacht werden mussten, lieh ich mir bei einem befreundeten Detektiv Laden noch weitere Modelle. Auch die Wahl der Verstecke war nicht ganz so einfach. Ich brauchte schon fast einen ganzen Tag, für die Einrichtung und hoffte nur, dass die Diebe mich nicht dabei sehen und so die Kameras austricksen könnten. Schon am nächsten Tag wurde meine Hoffnung bestätigt. Die Diebe wurden gefilmt und ihre Bilder in der Uni ausgehängt. Es handelte sich sogar um eingeschriebene Studenten. Diese wurden natürlich bestraft und von der Uni exmatrikuliert.

Der Detektiv im Schwimmbad

Januar 29, 2009 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

Meine Auftraggeber sind bunt gemischt. Manchmal sind auf öffentliche Organisationen dabei. Wie dieses Mal das örtliche Schwimmbad. Dort wurden in letzter Zeit häufiger die Schränke geknackt, in denen die Menschen ihre Wertsachen während ihres Aufenthalts einschließen. Da dort nicht immer eine Aufsichtsperson sein kann, wendete sich das Schwimmbad an meine Detektei. Ich ahnte grob, was auf mich zukommen würde und nahm gleich meine
passende Detektiv Technik mit. Eine Minikamera sollte es sein. Diese wurde so angebracht, dass die Besucher des Bades nicht in ihrer Privatsphäre gestört wurden, man aber denoch erkannte, wenn sich jemand Unbefugtes an die Schränke macht.

Meist geschah das in den späteren Stunden, da dann noch weniger Betrieb und weniger Personal anwesend war. Daher legte ich mich nun selbst in der letzten Stunde vor der Schließung des Bades auf die Lauer. Und dann ertappte ich den Dieb auf frischer Tat. Er hatte reichlich professionelles Werkzeug dabei, die Schlösser waren in Sekunden geknackt. Doch ich konnte ihn überlisten und der gerechten Strafe zuführen. Seitdem hat sich kein weiterer Dieb in das Schwimmbad gewagt.

Meine Detektei hilft dem Scheidunganwalt

Januar 28, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Bei einer Scheidung ist es nicht immer einfach herauszufinden, bei welchem Elternteil es die Kinder besser hätten. Oft kehren sowohl Vater als Mutter ihre beste Seite hervor, um die Kinder für sich zu beanspruchen. Daher wendete sich der Anwalt einer besorgten Mutter neulich an meine Detektei. Die Frau hatte sich wegen häuslicher Gewalt scheiden lassen, doch jetzt lies sich der Mann bei öffentlichen Terminen nicht anmerken, wie aggressiv er eigentlich ist. Ungern möchte die Frau ein geteiltes Sorgerecht, der Mann jedoch verwöhnte die Kinder mit Geschenken, welche so in ihrem Urteilsvermögen stark getrübt waren. Die entgültige Entscheidung sollte bald fallen, viel Zeit blieb mir also nicht, den Mann zu enttarnen.

Wie so oft beim Detektiv Job, legte ich mich auf die Lauer. Ich beobachtete den Mann in der ihm vorläufig zugesprochenen Zeit mit den Kindern. Und anfangs wirkte er in der Tat unauffällig. Eines Abend saß er in einer Bar. Er trank eine Menge. Als ihn ein anderer Mann zufällig anrempelte, schlug er sofort wild um sich. Zum Glück hatte ich eine Kamera dabei und machte schnell Beweisbilder. Bevor er mich bemerkt hatte, war ich schon weg. Die Frau und ihr Anwalt waren dankbar über die Beweise, der Mann verlor sein Sorgerecht.

Der Detektiv in der U-Bahn

Januar 27, 2009 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

In meiner Anfangszeit war ich nicht nur Ladendetektiv, ich habe auch in einer Großstadt für die städtischen Verkehrsbetriebe gejobbt.
Damals war es noch nicht Gang und Gebe, dass Sicherheitsteams regelmäßig an U-Bahnstationen partrollierten und auch die flächendeckende Videoüberwachung war höchstens in der Planung. Da sich jedoch an einer Station der Vandalismus häufte, suchten die Bahnbetreiber einen Detektiv auf.

Glücklicherweise besaß ich eine Videokamera, doch die Tarnung war gar nicht so leicht, da diese recht klobig war. Ich bat die U-Bahnbetreiber, einen Mülleimer so präparieren zu dürfen, dass ich dort unauffällig meine Kamera verstecken konnte. Leider brachten die ersten Überwachungen nichts, der Vandalismus ging jedoch weiter. Ich musste also noch einmal an den Mülleimer ran und eine zweite Kamera, diesmal in die andere Richtung verstecken. Dann endlich ging mein Plan auf. Ich hatte die Täter auf Videoband. Leider waren diese vermummt. Doch nach einer Woche stellte sich heraus, dass die Täter immer zur selben Uhrzeit kamen. Ich brauchte mich also nur noch, unterstützt von der eingeschalteten Polizei, auf die Lauer legen. Mit präziser Pünktlichkeit tappten die Randalierer in die Falle.

Der Detektiv und der gute Wein

Januar 26, 2009 Von: admin Kategorie: Detektei 2 Kommentare →

Es gibt schon manchmal kuriose Fälle in meiner Detektei. Einmal rief mich ein echter Weinkenner an, der bemerkte, dass regelmäßig einige seiner guten Flaschen aus dem Keller entfernt werden. Dabei hatte er keinen Verdacht und schloss die Mitglieder seiner Familie aus. Er hatte Recht, wie sich herausstelle.

Wie in Diebstahlsfällen oft üblich, installierte ich eine Minikamera, um den Weinkeller zu überwachen. Da es dort recht dunkel war, achtete ich darauf, eine Kamera zu wählen, die einen Nachtsichtmodus unterstützt. Es dauerte zwar ein paar Tage, doch dann wurde der Nachtsichtmodus in der Tat sehr wichtig. Es schlich sich nämlich jemand im Dunkeln in den Keller. Und siehe da, man konnte sein Gesicht erkennen. Ich zeigte dem Klienten die Bilder und der erkannte einen Nachbarn, der einen Zweitschlüssel für das Haus hat, da er bei Abwesenheit der Anwohner nach dem Rechten sieht. Dieses Vertrauen hat er wohl verspielt. Außerdem zeigte mein Klient ihn an, da es sich um sehr teure Weine handelte.

Meine Empfehlung für Detektivtechnik

Januar 23, 2009 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

Ich habe ja schon oft darüber geschrieben, welche Technik ich so einsetze, um einen Fall zu lösen. Ob nun Minikameras in Sonnenbrillenform oder GPS Sender, es gibt einen Händler, den ich immer wieder aufsuche, auch um mich über die neusten technischen Errungenschaften zu informieren. Alarm.de hat eine große, preiswerte Auswahl und der Kontakt ist immer sehr zügig und kompetent. Es freut mich daher umso mehr, im Powergap Forum davon zu lesen, das Alarm.de nun unter der Adresse shop-alarm.de auf ein neues, sehr flottes Shopsystem umgestiegen ist.

Schon beim ersten Surfen auf der Seite bemerkt man, dass die Seiten fast so schnell laden, als hätte man sie auf dem eigenen Rechner liegen. Beeindruckend, wo doch eigentlich sehr viele Bilder zu sehen sind. Nun ist die Suche nach Detektivtechnik noch leichter und schneller zu machen. Praktischerweise haben die Betreiber auch noch ein paar Texte überarbeitet, die wesentlichen Funktionen der Technik sind nun immer schnell zu erfassen. Wenn ich den Shop nicht schon vorher jedem Detektiv empfohlen hätte, würde ich es jetzt mit Sicherheit machen.

Die Detektei und die Bahn

Januar 22, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Grade ist der öffentliche Trubel um das Verhalten der Detektive bei der Mitarbeiterüberwachung im LIDL abgeklungen, bescheren uns Telekom und jetzt auch die Deutsche Bahn weitere Meldungen über eine nicht korrekte Vorgehensweise. Mein Berufstand des Detektivs wird durch solche Skandale nachhaltig geschädigt. Es scheint als wären nur skrupellose Schnüffler unterwegs, die gar keinen Respekt mehr vor der Privatsphäre haben und die für große Summen des Auftraggebers gerne auch Gesetze übertreten.

Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich dieses Verhalten zutiefst ablehne und alle Detektive, mit denen ich bisher gesprochen habe, sehen das ähnlich. Wir können nur hoffen das die Gesellschaft nicht zu viele Schlüsse auf den Detektiv an sich zieht, wenn angeblich professionelle Detekteien regelmäßig für Negativschlagzeilen sorgen.

Meine Detektei und das Kindermädchen

Januar 21, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Eltern können nicht immer für ihr Baby da sein und müssen auch ab und zu mal einen Abend zu zweit genießen können. Daher suchen sie sich einen Babysitter. Dieser kommt meist aus dem nahen Umfeld, damit man weiß, dass er vertrauenswürdig ist. Ein Klient meiner Detektei jedoch, fand niemanden aus seinem Umfeld und musste daher auf eine Zeitungsannounce zurückgreifen. Da er ein wenig Bedenken bei dem neuen Kindermädchen hatte, bat er mich, einen Abend lang ein Auge auf dieses zu werfen.


Die Eltern gingen also ins Kino und das Kindermädchen verbrachte seinen ersten Abend in ihrem Haus. Ich hatte zur Überwachung unauffällig an jedem Babyphone einen Sender angebracht, der mir den Ton hinaus ins Auto sendete. So könnte ich hören, dass die Babysitterin schon früh nach dem Verschwinden der Eltern mit dem Telefonieren begann. Es schien ihr Freund zu sein und in Zeiten von Telefonflatrates ist es wohl kein Vergehen mehr, während des Babysittens zu telefonieren. Dann begann das Kind zu schreiben. Sie ging nicht etwa hin, nein sie rief erstmal laut: “Ruhe!”. Das brachte natürlich gar nichts. Nach ein paar weiteren Rufen, raffte sie sich endlich auf, um nach dem Kleinen zu sehen. Der schrie weiter, doch die unfähige Babysittern konnte sich nicht anders helfen, als mit lauten Worten. Dadurch war das Baby nur noch mehr verschreckt. Da ging das Kindermädchen wieder ins Wohnzimmer und machte einfach die Musikanlage lauter. Der Kleine hörte von sich aus wieder auf zu schreien, da er müde wurde. Doch als ich diese Verhalten den Eltern gemeldet habe, wurde das Kindermädchen sofort entlassen.

Der Detektiv und die Videoüberwachung

Januar 20, 2009 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

Es gibt viele nützliche Hilfsmittel, die mir als Detektiv bei meinen Fällen helfen. Aber die Videoüberwachung ist meist die hilfreichste Technik. Das liegt daran, dass viele Personen ihre wahren Gefühle nur per Mimik ausdrücken, manchmal sogar nur ganz kurz. Wenn man dies auf Video aufgezeichnet hat, kann man sich die Szenen erneut angucken und entdeckt dort oft Gesichtszüge, die man während der Aufnahme gar nicht bemerkt hat.

Ein kurzes Entgleisen des Gesichts kann Hinweis genug sein, um einen Verdächtigen weiter zu verfolgen. Audiobüberwachung allein kommt da nicht weit, auch wenn diese oft unauffälliger verwendet werden kann. Mit Hilfe meiner Sonnenbrillenkamera konnte ich letztendlich fast jeden filmen. Für Detektive sind diese kleinen Kameras also ein Muss.

Meine Detektei und der verschwundene Mann

Januar 19, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Es ist schon knapp ein Jahr her, aber eine Geschichte, die gar nicht so selten vorkommt. Eine Frau wurde von ihrem Mann ganz plötzlich verlassen. Er hat sie mit zwei Kindern zurückgelassen und ist ohne jede Spur ins Ausland verschwunden. Es fehlt nun an allen Ecken und Enden Geld und der Staat bzw. die Polizei schafft es nicht, dem Mann auf die Schliche zu kommen. Sie wandte sich hilfesuchend an meine Detektei und ich konnte den Auftag einfach nicht ablehnen.

Zunächst einmal durchsuchte ich alte Rechnungen von dem Mann, um evtl. einen Hinweis darauf zu bekommen, in welches Land er geflüchtet ist. Nach stundenlangem Suchen fand ich eine Rechnung von einem Buchladen: Ein “Deutsch – Türkisch”-Wörterbuch wurde gekauft. Das war ein deutlicher Hinweis. Ich suchte die Eltern des Mannes auf und versuchte von ihnen etwas herauszubekommen. Doch die konnten mir auch nicht weiterhelfen. Sie wussten jedoch von einem guten Bekannten des Mannes, der aus der Türkei stamme.

Ich suchte diesen Mann auf und gab mich als guter Freund des Vermissten aus. Nach anfänglicher Skepsis erzählte mir der Mann, wo mein “alter Freund” zu finden ist. Nun musste ich mich selbst auf die Reise in die Türkei machen und fand dort auch den Mann. Ich nahm Kontakt mit der Polizei in Deutschland auf, die sogleich ihre türkischen Kollegen auf den Mann ansetzte. Er musste zwar nicht zurück nach Deutschland, wurde aber gezwungen eine Menge Unterhalt nachzuzahlen und verlor durch die Scheidung ebenfalls weiteres Geld. Ein teurer Preis für ein neues Leben.