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Artikel der Kategorie Februar, 2009

Meine Detektei und der Lärm in der Nacht

Februar 05, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv 1 Kommentar →

Vor ungefähr einem Jahr meldete sich eine alleinstehende Frau. Sie bräuchte unbedingt die Hilfe von einem Detektiv, da nachts regelmäßig Lärm in ihrem Garten sei, der sie nicht schlafen lasse. Als Frau traue sie sich nicht rauszugucken und da die Gegend sehr abgelegen ist, gibt es auch keinen Nachbarn, der helfen könnte. Kein Problem für meine Detektei.

Ich installierte 2 Funk-Nachtsichtkameras im Garten und richtete mir im Haus einen kleinen Videoüberwachungsraum ein. Versorgt mit leckerem Kaffee wartete ich darauf, dass sich draußen etwas regt. Kurz vor Mitternacht war es soweit, dank der eingebauten Mikrofone in den Überwachungskameras konnte ich auch den von der Frau erwähnten Lärm hören. Ziemlich schnell war jedoch klar, dass es sich um Waschbären handelte, die da ihre Streiche mit der Hausbesitzerin spielten. Nun lag es an ihr, zu entscheiden, welche Mittel sie gegen die Waschbären einsetzt, mein Auftrag war jedenfalls erledigt.

Der Detektiv und das “Scratching”

Februar 04, 2009 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

In vielen Zügen, aber auch U-Bahnen und S-Bahnen wird das so genannte “Scratching” betrieben. Das bedeutet, das die Scheiben dort zerkratzt werden. Häufig sind Jugendliche die Täter, die aus Langeweile mit dem Zerkratzen anfangen und vermutlich nicht ahnen, wie viel Geld dies den Betreiber der jeweiligen Bahn kostet.

Während die meisten Verkehrsunternehmen auf gezielte Anti-Werbung gegen das Scratching setzen, beauftragte ein Unternehmen vor ein paar Monaten einen Detektiv, und zwar mich. Der Grund dafür war die Regelmäßigkeit, mit welcher der Täter vorging. Selbst gerade ausgewechselte Scheiben waren nur kurz vor ihm sicher. Trotz Videoüberwachung konnte man nie genau sehen, wo sich der Täter aufhält und wer es ist. Also hieß es für mich: Jede Menge Zug fahren. Ich suchte mir die eher wenig besuchten Uhrzeiten heraus und verbrachte eine Menge Zeit auf den Gleisen. Dabei versuchte ich unauffällig wie möglich zu wirken, um den Täter zu überraschen. Eines Tages gelang es. Ein Jugendlicher kratze grade an einer Scheibe herum, als ich mich heranschlich und ein Foto von ihm bei der Tat machte. Die Bahnbetreiber waren mir sehr dankbar, der Täter wurde mittlerweile zu einer empfindlichen Geldstrafe verurteilt.

Meine Detektei und die Katze

Februar 03, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Katzen sind meist sehr friedliche Zeitgenossen und viele Menschen mögen diese Haustiere. Wer jedoch kein Katzenfreund ist und dennoch immer eine Katze in seinem Garten hat, die darüber hinaus regelmäßig einen Haufen auf die Terrasse macht, der möchte evtl. herausfinden, wem das Tier gehört. So geschah es, dass vor kurzem ein Mann in meine Detektei kam und mich damit beauftragte, den Besitzer einer Katze ausfindig zu machen.

Natürlich konnte ich nicht hinter der Katze herlaufen, um ihren Besitzer ausfindig zu machen. Daher nutzte ich einen sehr kleinen GPS Tracker, den ich im Halsband der Katze versteckte. Dieser zeichnete alle Wege auf. So konnte ich sehen, wo sie die meiste Zeit verbrachte und fand den Besitzer heraus. Mein Klient beschwerte sich bei diesem über den Dreck in seinem Garten, viel Rat wusste der Katzenbesitzer jedoch nicht, da seine Katze nun mal da lang streunte, wo sie wollte. Sie einigten sich darauf, auf Kosten des Katzenhalters ein Gerät namens “Katzenschreck” anzuschaffen, dass mit einem sehr hochfrequenten Ton dafür sorgt, dass Katzen sich unwohl fühlen und andere Gegenden aufsuchen.

Der Detektiv in China

Februar 02, 2009 Von: admin Kategorie: Detektei Kommentare deaktiviert

Einer meiner aufregendesten Trips drehte sich um Wirtschaftsspionage. Während früher eher aus Richtung Osteuropa ausspioniert wurde, so sind es jetzt häufiger Chinesen, die versuchen moderne Technik aus unserem Land zu kopieren. So kam es, dass ein Unternehmer meine Detektei aufsuchte, damit ich einen seinen Außendienstmitarbeiter nach China begleite. Dieser sollte dortigen Firmen die Technik vorstellen und ich sollte darauf achten, dass seine wichtigen Daten nicht gestohlen werden. Wir sprachen zusammen bei mehreren Firmen vor, ich wurde als Mitarbeiter vorgestellt, schwieg die meiste Zeit und beobachtete das Geschehen.

Die meisten Termine liefen reibungslos ab, einmal musste ich eingreifen: Während mein Kollege und ich auf Firmentour mitgenommen wurden, ließen wir unsere Papiere unvorsichtig auf dem Schreibtisch liegen. Aus dem Augenwinkel sah ich zum Glück, wie ein chinesischer Mitarbeiter mit unserer extra auffälligen Mappe davonschlich. Ich stoppte ihn, holte die Mappe und mein Klient und ich verließen sofort die Firma. Insgesamt war es jedoch ein schöner Trip in ein sehr interessantes Land.