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Artikel der Kategorie ‘Detektiv’

Meine Detektei und das Kindermädchen

Januar 21, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Eltern können nicht immer für ihr Baby da sein und müssen auch ab und zu mal einen Abend zu zweit genießen können. Daher suchen sie sich einen Babysitter. Dieser kommt meist aus dem nahen Umfeld, damit man weiß, dass er vertrauenswürdig ist. Ein Klient meiner Detektei jedoch, fand niemanden aus seinem Umfeld und musste daher auf eine Zeitungsannounce zurückgreifen. Da er ein wenig Bedenken bei dem neuen Kindermädchen hatte, bat er mich, einen Abend lang ein Auge auf dieses zu werfen.


Die Eltern gingen also ins Kino und das Kindermädchen verbrachte seinen ersten Abend in ihrem Haus. Ich hatte zur Überwachung unauffällig an jedem Babyphone einen Sender angebracht, der mir den Ton hinaus ins Auto sendete. So könnte ich hören, dass die Babysitterin schon früh nach dem Verschwinden der Eltern mit dem Telefonieren begann. Es schien ihr Freund zu sein und in Zeiten von Telefonflatrates ist es wohl kein Vergehen mehr, während des Babysittens zu telefonieren. Dann begann das Kind zu schreiben. Sie ging nicht etwa hin, nein sie rief erstmal laut: “Ruhe!”. Das brachte natürlich gar nichts. Nach ein paar weiteren Rufen, raffte sie sich endlich auf, um nach dem Kleinen zu sehen. Der schrie weiter, doch die unfähige Babysittern konnte sich nicht anders helfen, als mit lauten Worten. Dadurch war das Baby nur noch mehr verschreckt. Da ging das Kindermädchen wieder ins Wohnzimmer und machte einfach die Musikanlage lauter. Der Kleine hörte von sich aus wieder auf zu schreien, da er müde wurde. Doch als ich diese Verhalten den Eltern gemeldet habe, wurde das Kindermädchen sofort entlassen.

Meine Detektei und der verschwundene Mann

Januar 19, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Es ist schon knapp ein Jahr her, aber eine Geschichte, die gar nicht so selten vorkommt. Eine Frau wurde von ihrem Mann ganz plötzlich verlassen. Er hat sie mit zwei Kindern zurückgelassen und ist ohne jede Spur ins Ausland verschwunden. Es fehlt nun an allen Ecken und Enden Geld und der Staat bzw. die Polizei schafft es nicht, dem Mann auf die Schliche zu kommen. Sie wandte sich hilfesuchend an meine Detektei und ich konnte den Auftag einfach nicht ablehnen.

Zunächst einmal durchsuchte ich alte Rechnungen von dem Mann, um evtl. einen Hinweis darauf zu bekommen, in welches Land er geflüchtet ist. Nach stundenlangem Suchen fand ich eine Rechnung von einem Buchladen: Ein “Deutsch – Türkisch”-Wörterbuch wurde gekauft. Das war ein deutlicher Hinweis. Ich suchte die Eltern des Mannes auf und versuchte von ihnen etwas herauszubekommen. Doch die konnten mir auch nicht weiterhelfen. Sie wussten jedoch von einem guten Bekannten des Mannes, der aus der Türkei stamme.

Ich suchte diesen Mann auf und gab mich als guter Freund des Vermissten aus. Nach anfänglicher Skepsis erzählte mir der Mann, wo mein “alter Freund” zu finden ist. Nun musste ich mich selbst auf die Reise in die Türkei machen und fand dort auch den Mann. Ich nahm Kontakt mit der Polizei in Deutschland auf, die sogleich ihre türkischen Kollegen auf den Mann ansetzte. Er musste zwar nicht zurück nach Deutschland, wurde aber gezwungen eine Menge Unterhalt nachzuzahlen und verlor durch die Scheidung ebenfalls weiteres Geld. Ein teurer Preis für ein neues Leben.

Meine Detektei und der falsche Kollege

Januar 12, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Da meine Auftragslage recht günstig ist, hatte ich überlegt, einen weiteren Detektiv für eine Detektei zu verpflichten. Auf eine Ausschreibung hin meldeten sich mehrere Kandidaten, einer war gleich mein Favorit. Im Nachhinein wünschte ich jedoch, ich hätte mich für einen anderen Kandidaten entschieden. Am Anfang jedenfalls war der neue Detektiv in meiner Detektei sehr fleißig. Er interessierte sich für Sicherheitstechnik, Aufsperrtechnik, Videoüberwachung und den ganzen technischen Kram. Es war mir eine Freude, ihm das alles zu erklären, bis mir auf einmal Zweifel an seinen Beweggründen kamen. Er wollte sich eine meiner getarnten Kameras leihen, rückte aber partout nicht mit einem ordentlichen Grund dafür raus. Ich lies ihn gehen, beschloss aber, ein Auge auf ihn zu haben.

Schon am Freitagabend sah ich, wie mein neuer Kollege mit meiner Sonnenbrillen Kamera um ein fremdes Haus schlich… das kam mir schon reichlich seltsam vor. Er filmte vor allem die Eingänge. Am nächsten Wochenende dann, wollte er sich meinen Elektropick ausleihen. “Zum üben”. Ich tat wohlwollend und leihte ihm die Technik. Dann wartete ich in der Nähe des Hauses auf ihn und überführte ihn, noch bevor er überhaupt zur Eingangstür gelangen konnte. Natürlich habe ich ihn angezeigt und sofort entlassen.

Meine Detektei und die Mitarbeiterüberwachung

Januar 08, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Das Wort ist in aller Munde: Mitarbeiterüberwachung. Die großen Discounter schoben zum Teil ihre Verantwortung auf die Detektive ab. Zwar kann ich mir vorstellen, dass es einige übereifrige Kollegen gibt, die meisten halten sich jedoch daran. Und da knapp ein Drittel aller Diebstähle von Mitarbeitern begangen werden, ist eine gewisse Überwachung nicht zu verachten. Man sollte das nur nicht hinter dem Rücken machen. Auch eine offen eingeführte Videoüberwachung kann schon den Reiz, im eigenen Laden zu stehlen verringern. Ein Detektiv kann und sollte dann eingesetzt werden, wenn er auch die Kunden überwacht. Eine reine Mitarbeiterüberwachung durch den Detektiv und dann auch noch das Belauschen von privaten Gesprächen ist jedoch ein Unding. Seriöse Detektive würden sich darauf sicher nicht einlassen.

Am Besten ist es natürlich, wenn die Mitarbeiter gerne im Laden arbeiten und keinen Grund haben, etwas zu stehlen. Doch nicht immer reicht ein Vorstellungsgespräch aus, um den Charakter eines Menschen treffend zu analysieren. Häufig kann dann ein beauftragter Detektiv auf Dauer Kosten sparen, wenn er Diebstähle verhindert.

Meine Detektei und der falsche Alarm

Januar 06, 2009 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Für langjährige Kunden, die in meinem direkten Umfeld wohnen, biete ich an, dass ihre Alarmanlagen ein Signal an mich senden und ich schnell nach dem Rechten schaue. Nun, dass ist nicht wirklich Detektiv Arbeit, aber es kommt auch nur für besondere Klienten vor, die schon fast gute Bekannte sind. So oft ist der Alarm auch nicht, aber neulich war es mal wieder soweit. Gegen 23 Uhr bekam ich eine Alarm-SMS einer GSM Alarmanlage auf mein Handy gesendet. Also bin ich schnell ins Auto gestiegen und war innerhalb von 5 Minuten dort.

Die Anwohner waren bereits auf den Beinen und erwarteten mich. Sie waren froh einen Detektiv um sich zu haben und ich gab mein Bestes, sie zu beruhigen. Wie sich auch ziemlich schnell herausstellte, gab es gar keinen Einbruch. Der Bewegungsmelder hatte Alarm geschlagen, aber nur, weil die Hauskatze nachts einen Spaziergang durch seinen Bewegungssensor gemacht hat. Dieser war zu niedrig eingestellt. Das Problem haben die Besitzer mittlerweile behoben und es gab seitdem keinen Zwischenfall mehr.

Meine Detektei und der alte Herr

Dezember 30, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Kaum zurück vom Detektiv Treffen wartete schon der nächste Auftrag auf mich. Es waren besorgte Eltern, die in der Nähe ihres Hauses regelmäßig einen älteren Herren sahen. Dieser schien kein Nachbar zu sein, starrte wohl aber oft stundenlang auf das Haus. Wenn man sich ihm näherte, verschwand er schnell. Sie hatten Angst um ihre Kinder, kontaktierten die Polizei, die aber sagte, dass “Starren” keine Straftat ist.

Also suchten sie meine Detektei auf. Wir heckten zusammen einen Plan aus. Ich installierte einen Bewegungsmelder, der sofort Alarm gab, wenn jemand an die Stelle trat, wo der alte Herr immer stand. Dann positionierte ich mich so, dass ich den alten Mann abfangen konnte, wenn er bei Erscheinen meiner Klienten wegging. Und das klappte auch. Er lief in meine Arme. Nach kurzer Gegenwehr war er bereit, mir ein paar Fragen zu beantworten. Und es stellte sich heraus, dass alles ganz harmlos war. Seine Frau war gestorben und die beiden hatten früher in dem Haus, auf welches er nun regelmäßig starrte, gewohnt. Er nutze dies, um seine Erinnerung zu wahren. Meine Klienten waren gerührt und luden den Mann ein, sich jederzeit ihr Haus ansehen zu können.

Meine Detektei und die Schwarzarbeit

Dezember 23, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Vor ein paar Wochen kam ein Unternehmer zu mir in die Detektei. Er hatte ein Subunternehmen beauftragt, ein Parkhaus zu enorm günstigen Preisen zu errichten. Nun langsam kamen in ihm Zweifel auf, ob es bei diesem günstigen Preis mit rechten Dingen zu ging. Er habe bereits einmal Ärger mit Schwarzarbeit gehabt und könne es sich nicht leisten, erneut negative Presse zu erhalten.

Um diesem Verdacht nachzugehen, verkleidete ich mich als Sicherheitsbeauftragter und stattete der Baustelle einen Besuch ab. Kaum angekommen, sah ich, wie sich einige Mitarbeiter versteckten. Das machte mich als guten Detektiv natürlich sofort stutzig. Ich suchte den Vorarbeiter auf und stellte ihm einige Fragen zu den Mitarbeitern. Er verstrickte sich in Widersprüche und es wurde klar, dass auf dieser Baustelle nahezu ausschließlich nicht gemeldete Arbeiter beschäftigt wurden. Dies meldete ich nicht nur meinem Klienten, sondern auch der örtlichen Polizeistelle.

Meine Detektei und der falsche Verdacht

Dezember 19, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Es war mal wieder Vater und Mutter, die sich um ihre Kind, dieses Mal ein Mädchen, Sorgen machten. Diese war bereits 18, wohnte aber noch zu Hause. Angeblich würde sie Marihuana zu sich nehmen, immer dann, wenn sie bei ihrem Freund ist. Die Eltern waren sehr konservativ, andere würden ein wenig Konsum dieser weichen Droge sicherlich nicht gleich mit einem Detektiv verfolgen lassen.
Doch bisher stand ja nur der Verdacht im Raum.

Ich ließ mir von den Eltern die Adresse dieses Freundes geben und legte mich erstmal auf die Lauer. Es war auch für einen Detektiv wie mich nicht so einfach, eben mal in das Zimmer dieses Freundes zu marschieren, zumal auch dieser noch in seinem Elternhaus lebte. Nachdem mir keine Möglichkeit in den Sinn kam, in das Haus einzudringen, beschloss ich, den Freund der Tochter einfach mal zu befragen.

Da ich nicht mehr der Jüngste bin, habe ich jemanden im Alter des Freundes bezahlt, damit er sich mit ihm ein wenig unterhält und das Gespräch aufs Thema Drogen lenkt. Wie sich dabei herausstellte, hatte der Freund noch nie Marihuana angerührt, allerdings war er ein Freund des neuen Trends “Shisha rauchen”. Da wurde mir einiges klar. Die konservativen Eltern konnten den Geruch von Fruchttabak nicht von dem des Marihuana-Rauchs unterscheiden. Auf jeden Fall waren die Eltern froh, eine vernünftige Tochter zu haben.

Meine Detektei und die Putzkollone

Dezember 17, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv 1 Kommentar →

Über Mitarbeiterdiebstahl habe ich ja bereits berichtet, doch nicht immer sind es die eigentlichen Mitarbeiter des Büros, die Firmeneigentum entfernen. Besonders ärgerlich ist es, wenn schlechte Stimmung durch falsche Verdächtigungen aufkommt und sich am Ende herausstellt, dass es doch eine Person von außen war. In diesem einen Fall war es sogar eine ganze Personengruppe. Meine Detektei wurde engagiert, weil in letzter Zeit immer mehr Druckerpapier einfach verschwand. Die Mitarbeiter leugneten es hartnäckig und so fragte ich, ganz Detektiv, ob sich noch jemand Zutritt zum Papierraum verschaffen könnte.

Allein die Frage löst den Fall schon fast, da dem Chef sofort einfiel, dass eine angemietete Putzkollone regelmäßig abends vorbeikommt und die Räume reinigt. Da der bloße Verdacht noch nicht ausreicht, jemanden zu überführen, habe ich zu meiner Detektivtechnik gegriffen und eine getarnte Kamera gegenüber des Papierregals versteckt.

Bereits am nächsten morgen konnten wir anhand der Aufnahmen der Kamera erkennen, dass tatsächlich jemand von der Putzkollone das Papier gestohlen hatte. Der Chef erstattete sofort Anzeige und kündigte dem Putz-Team fristlos. Meine Arbeit als Detektiv war damit erledigt.

Meine Detektei und der verlorene Sohn

Dezember 15, 2008 Von: admin Kategorie: Detektiv Kommentare deaktiviert

Vor zwei Jahren bekam ich einen Auftrag von besorgten Eltern. Ihr Sohn habe sich plötzlich nach regelmäßigem Kontakt schon ein Jahr lang nicht mehr gemeldet, sei umgezogen und habe keine Kontaktdaten hinterlassen. Sie würden sich sorgen machen, ob er vielleicht auf die schiefe Bahn geraten ist. Meine Instinkte als Detektiv sagten mit aber, dass hier vermutlich ein Streit vorgelegen hat. Die Eltern wirkten sehr bestimmend und einnehmend. Ihr Sohn wäre nicht der erste, der deswegen den Kontakt abbricht. Und seine Eltern nicht die ersten, die deswegen eine Detektei einschalten.

Also habe ich mich auf die Suche nach ihm gemacht. Es verlangte leider mehr, als den Blick in ein Telefonbuch. Ich habe Freunde von ihm aufgesucht und mich so lange durchgefragt, bis mir einer die Adresse gegeben hat. Um zu prüfen, ob er wirklich der Richtige ist, habe ich mich ihm mit meiner Sonnenbrillen-Kamera genähert und ein Foto gemacht. Dies habe ich an die Eltern gesendet. Er war tatsächlich ihr Sohn. Sie haben sich sehr gefreut und mich für meine Detektiv-Arbeit gelobt.