Microsoft und Google am Ende?

Laut Welt haben Microsoft und Google so gut wie das Ende ihrer steilen Entwicklung nach oben erreicht. Es fehle ihnen an Innovationen und großen Erfindungen, um noch mächtiger zu werden. Daher versuche man immer sich gegenseitig Konkurrenz zu machen, wie Google mit einem eigenen Betriebssystem und Microsoft mit einer neuen Suchmaschine. Wirklich innovativ sei das nicht, es gehe immer nur um krampfhafte Ausweitung. Ich finde das Google mit Google Earth und jetzt Google Street View doch schon immer mal wieder neue, teils kontroverse Akzente setzt. Selbst im Fernsehen oder in Filmen nutzen Menschen die Bilder von Google Earth und Street View ist eine spannende Anwendung, die mehrere Generationen vor dem Rechner fesseln kann. Für einen reinen Suchmaschinenbetreiber sind das doch interessante Schritte. Auch Microsoft hat sich mit der Entwicklung der XBox einen Namen jenseits der Betriebssysteme gemacht und die Onlinenutzung von Konsolen richtig ins Rollen gebracht. All das scheint für die Welt aber nicht innovativ genug. Als Lösung für den

Microhoo – Microsoft und Yahoo kooperieren

Lange wollte Microsoft das Internetportal Yahoo übernehmen, da es mit den eigenen Suchmaschinen nicht so klappte. Jetzt hat der Konzern recht erfolgreich Bing gestartet, da kommt es überraschenderweise zu einer Kooperation der beiden Unternehmen. Denn wer in Zukunft über Yahoo sucht, macht dies über Bing. Die Technologie hinter Yahoo kommt dann also von Mircosoft. Damit erreicht man ingesamt mehr Kunden und vor allem Yahoo kann durch die Kostenreduzierung (man spart sich die Entwicklung der eigenen Suchtechnik) hohen Gewinnzuwachs erwarten. Microsoft geht es wohl hauptsächlich um die Kundendaten, denn Yahoo liefert sehr deutliche Profile seiner Nutzer. Natürlich wird es trotz der Fusion der beiden Dienste weiterhin schwer sein, Google anzugreifen. Solange die Menschen als Wort für das Suchen im Internet „googeln“ verwenden, wird ein Großteil der Nutzer seinen Aufenthalt im Web weiterhin mit Google starten. Ob sich das jemals ändern wird, ist fraglich, eine Veränderung auf dem Suchmaschinenmarkt ist allerdings begrüßenswert, da Konkurrenz oft zum Vorteil des Kunden ist und auch

Google AdWords fürs Fernsehen

Das man in den USA über Google AdWords auch Werbung im Radio schalten kann, dürften die meisten wissen. Wie der Standard berichtet, erweitert Google nun seine Aktivitäten im Bereich der TV-Werbung. Wichtig ist dem Unternehmen dabei, möglichst spezifische Werbung anbieten zu können. Das soll mit einer Software des Unternehmens „Visible World“ möglich gemacht werden. Wie genau man sich diese „Targeted TV-Spots“ vorstellen darf, bleibt aus deutscher Sicht ein wenig offen. Hierzulande wird das Projekt auch nur dann eingeführt, wenn man in den USA damit Erfolge feiert. Und daran zweifeln die Experten noch. Daher bleibt uns wohl erstmal einfach nur das normale AdWords.

Neues zu Twitter

Laut Computer Bild wird Twitter in Zukunft eine neue Startseite bekommen, die den Nutzern das Angebot besser erklärt. Das ist eine gute Idee, denn viele Menschen außerhalb der Web2.0-Blase erkennen nicht, warum sie twittern sollten. Man möchte damit also neue Kunden gewinnen, auch, um in wenigen Jahren endlich Einnahmen zu erzielen. Noch dürfen alle Twitter kostenlos benutzt, für Firmen solle es aber schon bald kostenpflichtig werden, dafür erhalten diese aber zusätzliche Tools. Darunter könnte z.B. eine genaue Klickstatistik sein. Der Kontakt mit den Kunden kann so besser gepflegt werden und man sieht, wer auf welchen Tweet reagiert. Allerdings kristallisiert sich schon heute heraus, dass nicht alle Firmen Twitter wirklich sinnvoll einsetzen können. Lesen Sie hier zum Thema „Social Strategy„, wie Sie Twitter für sich nutzen können und erkennen Sie, solange es noch kostenlos ist, ob darin ein Potential für Sie besteht.

Linkkauf ist nicht ungefährlich

Unter dem Titel Risiko beim Linktausch fasst der SEO-United Blog informativ alle Risiken beim Linkkauf bzw. der Linkmiete zusammen. Wie häufig im Netz, wird auch hier festgestellt, dass die gängigen Betreiber von automatischen Linkhandel-Plattformen alle infiltriert seien. Da stellt sich mir die Frage, wie diese Seiten überhaupt noch Links anbieten können, wenn das der Wahrheit entspricht bzw. warum Google nicht einfach alle abwertet, die da kaufen/verkaufen. Warum ein so inkonsequentes Vorgehen, wenn man doch die Plattform bereits infiltriert hat? Vielleicht, weil Google eben doch nicht bei jeder Linktausch-Plattform einen eigenen Account hat? Vermutlich liegt es weit häufiger an einer inflationären Nutzung dieser Dienste und vielleicht auch an jemandem, der einen als Linkkäufer/Linkverkäufer bei Google anzeigt, dass man von Google bestraft wird und eher weniger daran, dass Google all diese Dienste unterwandet hat. Linkkauf ist sicherlich immer risikoreich, stattdessen sollte lieber der natürliche Linkaufbau gefördert werden, wie er unter anderem hier beschrieben wird.

Linkbait durch Falschmeldung

Ich habe an dieser Stelle schon mal kurz darüber gesprochen, mit einer gezielten Falschmeldung kann man unglaublich viele Backlinks erhalten. Das neuste Beispiel wurde bei Seo2Feel betrachtet, ein Amerikaner hat hier angebliche Screenshots von Googles „Chrome OS“ veröffentlicht. Diese Screenshots sind nichtmal besonders hochwertig, man sieht, dass es sich um ein Linux handelt, bei dem ein Hintergrund mit Chrome Logo eingebunden wurde und schön bunt, aber wenig originell „Private Developer Beta“. Dennoch wurde die Aktion ordentlich gehyped, ging als News durch 550 Tweets, bekam 755 Backlinks und wurde 124.000 Mal angesehen. Für einen geringen Aufwand hat man hier also Zahlen erreicht, von denen manche nur so träumen, die zum x-ten Mal ein iPhone verlosen. Im Marketing-Kurs Traffic Secrets erhalten Sie noch weitere Tipps zum Linkaufbau.

Jetzt schon SEO für Bing?

SEOdeo.de lieferte gestern einen Artikel zum Thema „SEO für Bing“. Es geht darum, dass Bing bereits über 10% Marktanteil besitzt, manch einer aber trotz guter Google-Ergebnisse bei Bing eher schlecht rankt. Daher hat SEOdeo gleich auch ein paar Tipps veröffentlicht, die ich hier kurz zusammenfasse: Domainalter ist wichtig Textlänge sollte über 300 Wörter sein Das Setzen von ausgehenden Links wird gut bewertet Bing mag Newsseiten eher als Blogs (was bei Google andersrum ist) Der Titel ist wichtig Fehlerfreies HTML ist wichtig Botzugrifff muss erlaubt sein Gute, lesbare URLs sind wichtig Zu Punkt 1, 2, 5, 6, 7 und 8 kann man sagen, dass dies die üblichen SEO-Tipps sind, die man auch bei Google anwendet. Bei Punkt 4 ist die Frage, ob man Bing zuliebe seinen Blog aufgeben sollte und lieber eine Newsseite macht, wenn man doch gleichzeitig dadurch für Google unattraktiver wird. Interessant ist die Spekulation unter Nummer 3, dass Bing Links nach außen gut findet. Leider steht dort nicht,

Domains der US-Regierung ranken besser

Wie hier berichtet wird, gibt es einen neuen Fall, der zeigt, wie gut bewertet die „.gov“-Domains der US-Regierung sind. Nach nur 3 Wochen konnte man sich mit „cars.gov“ den dritten Platz bei Google für den Begriff „cars“ sichern. Hier wird davon ausgegangen, dass die US-Regierung alle Ihre anderen Domains nutzen und diese deshalb steigt, aber auch, dass „.gov“-Domains einfach von sich aus besser ranken. Ich möchte es gar nicht in Frage stellen, ob diese „.gov“-Domains nicht wirklich einen besonderen „Trust“ bei Google innehaben, da sie nur von der US-Regierung genutzt werden können. Aber das Hauptaugenmerk liegt wohl einmal darauf, dass man sich selbst von anderen .gov Seiten verlinkt und das es sich dabei um eine Art Abwrackprämie handelt. Das bedeutet nämlich, dass dieses Thema sicherlich wie bei uns durch sämtliche Medien gegangen ist und daher auch unzählige Backlinks von allen möglichen Seiten erhalten hat, so dass diese cars.gov einfach nur aufgrund der guten Verlinkung so hoch rankt. Der Plan, man

Facebook in Deutschland vor StudiVZ

Im Monat Juni verzeichnete das soziale Netzwerk „Facebook“ erstmals mehr Besucher als StudiVZ. Zudem liegt man auch vor MySpace und wer-kennt-wen.de. Einzig das SchülerVZ ist noch weiter vorn. Diese Entwicklung ist interessant, dachte man doch bisher, dass eigentlich alle mit dem „StudiVZ“ und seinen Ablegern bestens bedient wären. Vielleicht ist es die ständig fortschreitende internationale Vernetzung, die es auch für Nutzer aus Deutschland immer attraktiver macht, sich dort anzumelden. Wer Freunde im Ausland hat, findet sie am Ehesten dort. Und wenn dann die große Anmeldewelle bei Facebook beginnt, möchte natürlich jeder dabei sein. Weltweit hat Facebook inzwischen 250 Millionen User, der Durchbruch auf dem deutschen Markt ließ aber einige Jahre auf sich warten. Einen Wehrmutstropfen gibts es außerdem noch: Die Nutzer von StudiVZ und wer-kennt-wen.de gehen wesentlich häufiger am Tag auf die beiden Seiten. Das könnte ein Hinweis darauf sein, dass sich Facebook auf Dauer vielleicht doch nicht durchsetzt uns sich einige nur einmal angemeldet haben, die Seite aber dann

Linktausch und Backlink-Partner nicht mehr effektiv?

Der Tagseoblog wirft die interessante Frage auf, ob sich Linktausch noch lohnt. Der Aufwand dafür sei so groß, dass man die Zeit dafür lieber in guten Content investieren sollte, dann werde man automatisch verlinkt. Das mag zum Teil stimmen, vor allem die angesprochenen Kataloge mit Backlinkpflicht sind eher eine Qual, vor allem, wenn man nicht besonders hübsche Banner einbinden muss. Aber Linktausch mit Partnern (Lieferanten, Kunden, etc.) halte ich für eine gute Sache, die auch schnell geht und ohne großes Mißtrauen abläuft. Natürlich ist es am Besten, man schafft gute Inhalte, das ist aber nicht in jeder Sparte so einfach. Für SEO-Seiten mag das gut gehen, wer aber relativ unspannende Produkte im Shop verkauft, über die so gar nicht viel geschrieben werden kann, dem helfen wohl eher andere Wege, so eben auch der Linktausch oder mal ein Linkbait, wie z.B. ein Gewinnspiel. Der Kurs Traffic Secrets zeigt diverse Möglichkeiten, jeden noch so kleinen Markt zu pushen.