Google PageRank Update Oktober 2009

Viele schreiben ihn schon tot, aber trotzdem berichten noch genug Blogs über den PageRank-Update und alle die steigen, freuen sich sehr. Für die, die fallen ist es aber nun leichter zu sagen: „Egal, der zählt eh nicht mehr“. Etwas Gültigkeit wird dieser Wert schon noch haben, sonst könnte Google sich den Verwaltungsaufwand dafür sparen. Interessant auch die Frage, die durchs Netz kursiert: Wie bewertet man als Linkverkäufer die Links, wenn der PageRank nichts mehr wert ist? Einige Unternehmen haben in dem Bereich schon angefangen, die Links selbst zu bewerten und diesen eigene Ranks zuzuweisen. Ein Schritt der im Grunde recht spät kommt, denn schon lange sagt der PageRank nichts über die Qualität einer Seite aus oder darüber, wie viel Traffic auf dieser Seite landet. Man sollte also, so zeitaufwendig das ist, sich schon einmal die Seiten angucken, von denen man verlinkt werden möchte, Kontakt mit dem Webmaster aufnehmen und vielleicht auch ein paar Hintergrundinformationen einholen.

Bing weiter auf dem Vormarsch

Laut dieser Studie kommt Bing in den USA im August bereits auf 10,7%. Wenn man die Marktanteile des neuen Partners Yahoo (16%) dazu zählt, wäre man bereits bei ca. 25%.  Das ist im Vergleich zu 64,6% von Google schon langsam ein beachtlicher Wert. Es wird daher spannend zu sehen, ob Bing sich auf Dauer etablieren kann und wie viele bisherige Nutzer auch wirklich bei Bing bleiben. SEO-united hat zu diesem Thema eine Umfrage gestartet und die Ergebnisse zeigen, dass viele doch mit einer positiven Entwicklung von Bing rechnen und der Suchmaschine noch deutliche Steigerungen zutrauen. Ob das wohl auch nach Deutschland rüberschwappt? Hier scheint die Bevölkerung bisher nur wenig am Wechsel der gewohnten Suchmaschine Interesse zu zeigen.

Amazon mit eigener Marke

Der große Online Handel „amazon“ geht jetzt einen Schritt weiter und verkauft eigene Produkte. In den USA werden unter dem Namen „AmazonBasics“ derzeit CD- und DVD-Rohlinge sowie USB-, Firewire-, Netzwerk- und AV-Kabel verkauft. Das Geschäft soll auch auf weitere Länder ausgeweitet werden. Dieser Schritt kommt eigentlich relativ spät, für einen derart großen Händler.  Andere Läden, wie das Musikhaus Thomann, verkaufen schon länger Artikel, die natürlich nicht von ihnen selbst gefertigt werden, unter einer eigenen Hausmarke. Man kennt das Prinzip auch aus dem Discounter. Im Aldi findet man z.B. viele „Lifetec“-Produkte, mittlerweile ist aber allen bekannt, das dahinter die Firma Medion steckt. Für den Händler hat das den Vorteil, dass er direkter an die Gewinne kommt und die Produkte noch günstiger anbieten kann. Ein logischer Schritt also, den Amazon da macht und der auch andere Händler inspirieren könnte.

Twitter auf Wachstumskurs

Twitter wächst immer weiter. Im August hatte das Microblogging-Portal in Deutschland ganze 20% mehr Nutzer, als noch im Juli. Die Steigerung seit April liegt jetzt bei 143%.  Hinzu kommen noch die Nutzer, die über externe Programme wie „Tweetdeck“ Twitter nutzen. Nicht alle Menschen, die auf der Seite sind, twittern auch selbst. Viele lesen nur mit und möchten sich über neuste Themen informieren. Manche folgen auch einfach Prominenten, Parteien, etc., um deren Neuigkeiten zu empfangen.  Man darf aber gespannt sein, ob sich das Bewusstsein der ganzen Gesellschaft für Twitter noch verändert, wenn die Werte weiterhin so ansteigen. Ein guter Schritt wäre es vielleicht, eine deutsche Version anzubieten, das würde viele nicht so versierte Internetnutzer besser an den Sinn und Nutzen dieser Seite bringen. Zwar sind es nur kleine Dinge, die übersetzt werden müssen, aber nicht jeder kann die englischen Begriffe richtig einordnen.