Im Bereich der Videoüberwachung, vor allem der getarnten Kameras, gibt es so viele Modellen und Tarnungen, dass man manchmal gar nicht mehr durchblickt. Häufig habe ich schon eine getarnte Kamera gekauft und hinterher erst gemerkt, was die eigentliche Schwachstelle ist.

1. Die Akkulaufzeit:

Da man meist auf einen Akku angewiesen ist, um eine flexible Positionierung zu erreichen, hilft es nicht viel, wenn z.B. eine Rauchmelder Kamera nur eine Standbyzeit von 20 Stunden hat. Was bringt es, jeden Tag den Akku neu laden zu müssen? Hier ist es wichtig mehrere Tage oder am besten Wochen zur Verfügung zu haben, um einen bestimmten Bereich ohne erneutes eigenen Betreten für eine lange Zeit überwachen zu können. Man weiß ja nie, wann der Täter auftaucht, umso länger man die Überwachung ohne Eingriff durchführen kann, umso besser.

2. Wirklich unauffällige Tarnung

Nicht besonders schöne Gehäuse, die man sich wohl so nie ins Zimmer stellen würde, auffällig schwarze Löcher für das Kameraobjektiv, etc. All das sorgt dafür, dass die Videoüberwachung schneller erkannt wird, als es einem recht sein kann. Die am Ende des Beitrags verlinkte Überwachungskamera macht dabei vieles besser. Im schlichten schwarzen Gehäuse kann die Speicherkamera einfach als Untersetzer für diverse Geräte genutzt werden. Das Kameraobjektiv ist hinter einer abgedunkelten Scheibe versteckt. Ebenso versteckt sind die Nachtsicht-LEDs. Häufig verraten sich diese durch ein Glimmen im Dunkeln – nicht so in diesem Fall. Die unsichtbaren Nachtsicht-LEDs ermöglichen eine Reichweite von bis zu 10 Metern bei völlig unsichtbaren 940nm-Wellenlänge.

3. Ausreichend Speicher

Wo viele Kameras schon bei 32 GB Speicherkarten schlapp machen, ist hier die Möglichkeit gegeben 64 GB Karten zu verwenden. Nur so macht Langzeitüberwachung in hoher Videoqualität Sinn, wenn man nicht ständig die Speicherkarte wechseln oder leeren muss.

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Wir haben diese getarnte Kamera nun bei mehreren Einsätzen verwendet und auch schon ein zweites Modell erworben. Ganz klare Empfehlung.