Vor kurzem noch haben sich Zeitungsverleger in Deutschland deutlich beschwert, dass Google Geld mit den Inhalten anderer verdient und diese nicht daran teilhaben lässt. Laut Focus geht Google jetzt, zumindest in den USA, auf die Zeitungsverleger zu und möchte ein Angebot schaffen, über welche Inhalte gegen Bezahlung angeboten werden.

Ein User loggt sich dann beim Angebot von Google ein und kann verschiedene Nachrichtenquellen abonnieren oder auch einzelne Inhalte zu kleinen Beträgen erwerben. Das soll ähnlich funktionieren wie iTunes, der Vertriebsweg von Software und Musik von Apple. Dafür müssen die Inhalte aber individuell und sehr gut sein, denn für die gleichen Nachrichten, die ich im Netz kostenlos erhalte, werde ich nicht zahlen.

Zudem muss der Bezahlvorgang einfach sein, großartige Extra-Anmeldungen bei Diensten wie „PayPal“ oder „Click2Buy“ würden viele Kunden nur wieder abschrecken. Man darf auf den Erfolg gespannt sein, das französische Online Magazin „Mediapart“ hat es bereits geschafft, seine Inhalte erfolgreich über ein Abonnement zu vertreiben, mit der Hilfe von Google dürfte das auch anderen gelingen.

Auf jeden Fall wird es eine Ergänzung zum herkömmlichen Anzeigensystem sein und vielleicht kehrt wieder Frieden ein zwischen Google und den Zeitungsverlagen.