Kaum zurück vom Detektiv Treffen wartete schon der nächste Auftrag auf mich. Es waren besorgte Eltern, die in der Nähe ihres Hauses regelmäßig einen älteren Herren sahen. Dieser schien kein Nachbar zu sein, starrte wohl aber oft stundenlang auf das Haus. Wenn man sich ihm näherte, verschwand er schnell. Sie hatten Angst um ihre Kinder, kontaktierten die Polizei, die aber sagte, dass „Starren“ keine Straftat ist.

Also suchten sie meine Detektei auf. Wir heckten zusammen einen Plan aus. Ich installierte einen Bewegungsmelder, der sofort Alarm gab, wenn jemand an die Stelle trat, wo der alte Herr immer stand. Dann positionierte ich mich so, dass ich den alten Mann abfangen konnte, wenn er bei Erscheinen meiner Klienten wegging. Und das klappte auch. Er lief in meine Arme. Nach kurzer Gegenwehr war er bereit, mir ein paar Fragen zu beantworten. Und es stellte sich heraus, dass alles ganz harmlos war. Seine Frau war gestorben und die beiden hatten früher in dem Haus, auf welches er nun regelmäßig starrte, gewohnt. Er nutze dies, um seine Erinnerung zu wahren. Meine Klienten waren gerührt und luden den Mann ein, sich jederzeit ihr Haus ansehen zu können.