Laut Welt haben Microsoft und Google so gut wie das Ende ihrer steilen Entwicklung nach oben erreicht. Es fehle ihnen an Innovationen und großen Erfindungen, um noch mächtiger zu werden. Daher versuche man immer sich gegenseitig Konkurrenz zu machen, wie Google mit einem eigenen Betriebssystem und Microsoft mit einer neuen Suchmaschine. Wirklich innovativ sei das nicht, es gehe immer nur um krampfhafte Ausweitung.

Ich finde das Google mit Google Earth und jetzt Google Street View doch schon immer mal wieder neue, teils kontroverse Akzente setzt. Selbst im Fernsehen oder in Filmen nutzen Menschen die Bilder von Google Earth und Street View ist eine spannende Anwendung, die mehrere Generationen vor dem Rechner fesseln kann. Für einen reinen Suchmaschinenbetreiber sind das doch interessante Schritte.

Auch Microsoft hat sich mit der Entwicklung der XBox einen Namen jenseits der Betriebssysteme gemacht und die Onlinenutzung von Konsolen richtig ins Rollen gebracht. All das scheint für die Welt aber nicht innovativ genug.

Als Lösung für den vermeintlichen „Stillstand“ nennt sie daher die „computergestützte Verarbeitung von Bedeutungsinhalten“ als nächsten revolutionären Schritt. Zwar wird viel an diesem Thema geforscht, aber meines Wissens sind Textinhalte viel zu komplex, um je von Maschinen erfasst und verarbeitet werden zu können. Daher ist es etwas zu leicht, sich hinzustellen und zu sagen „das wäre der nächste Schritt“ – und gleichzeitig „kleinere“ Ideen als unwichtig zu untergraben.