In den USA kann man unter dem Punkt „Recipes“ nun auch mit Google nach Rezepten suchen. Ein geschickter Schachzug, der zum allgemeinen Vorgehen Googles passt, sich beliebte Netz-Bereiche (wie u.a. Social Networks) einzuverleiben, um stärkste Kraft am Markt zu bleiben.

Wenn die Suche erfolgreich läuft – und warum sollte das nicht der Fall sein – wird das Konzept sicherlich auch nach Deutschland kommen. Rezeptseiten wie chefkoch.de müssen dann vielleicht mit Besuchereinbrüchen rechnen. Eine Lösung dafür kann es sein, selbst so gut optimiert zu sein, dass man auch die Rezeptsuche dominiert.

Da es einige Optionen gibt, wie die Anordnung nach Kalorien, wird vor allem auch eine gründlich gepflegte Datenbank ausschlaggebend sein, um für eine Rezept-Google-Suche zu optimieren. Große Seiten werden damit kaum Probleme haben, für kleine Seiten mit außergewöhnlichen Rezepten ist es so vielleicht sogar möglich, endlich mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Vorausgesetzt der Besucher surft überhaupt noch auf die Rezeptseite, wenn er dann schon alle Informationen von Google bekommt. Es könnte also noch Diskussionsbedarf zu dieser Rezept-Suche auf uns zukommen.