In den letzten Jahren hat die Zahl der Einbrüche merklich zugenommen. Auch die Bewohner von Mehrfamilienhäusern sind in ihren Wohnungen vor einem Einbruch nicht mehr gefeit. Vor allem in den Großstädten, wo auch unter den Bewohnern meist Anonymität herrscht, kommt es vermehrt zu Einbrüchen in Wohnungen, in denen auf den ersten Blick nichts zu holen ist. Besonders gefährdet sind Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, in denen der Vermieter keine Sicherheitsmaßnahmen ergriffen hat. Wer sich im Dschungel der Anonymität optimal schützen möchte, der sollte auch als Mieter entsprechende Maßnahmen für die Türsicherheit ergreifen. Möglicherweise ist über den Einbau von einem neuen sicheren Türschloss mit dem Vermieter zu sprechen. Dazu gezwungen werden kann der Vermieter jedoch nicht von rechtlicher Seite her. Der Mieter selbst kann natürlich auch jede Menge Maßnahmen ergreifen, um sich gegen ungewollten Besuch von Einbrechern zu schützen. Selbst wenn es diesem gelungen sein sollte die Tür zu überwinden oder durchs Fenster einzudringen, bedeutet dies noch lange nicht, dass ein Einbruch auch erfolgreich sein muss.

Allgemeine Kauffaktoren

Viele Verbraucher schaffen sich heute für zuhause einen Tresor an. Doch dieser sollte mit Bedacht ausgewählt werden, und zwar im Bezug auf

  • die Größe

  • die Einbruchshemmung

  • die Feuerfestigkeit

  • die Verschlussmöglichkeit

  • die Aufstellmöglichkeit

Was die Größe angeht, ist der Tresor so auszuwählen, dass vom Inhalt her gesehen alles rein passt, was darin verstaut werden sollte. Auch im privaten Bereich gibt es viele wichtige Dokumente, die geschützt werden sollten, wie persönliche Verträge und sonstige Unterlagen wie

  • Ehevertrag, Stammbuch, Geburtsurkunden

  • Arbeitsvertrag, Zeugnisse

  • Dokumentation über Arztbesuche

  • Ausweise

  • Sparbücher

  • Mietverträge, Kaufvertrag

  • Versicherungsdokumente

Beachten sollte man, dass im Laufe der Jahre sich immer mehr Dokumente ansammeln, die man in den Tresor legen sollte.

In Sachen Einbruchshemmung bzw. Feuerfestigkeit sollte man auch im privaten Haushalt eine möglichst hohe Schutzklasse wählen, bei der Verschlussart des Tresors kommt es auf die Vorlieben der Nutzer an. Möchten sie gerne den klassischen Tresorschlüssel am Schlüsselbund haben, entscheiden diese sich meist für ein Doppelbartschloss. Wer eher etwas unvorsichtig ist im Umgang mit Schlüsseln und den Schlüsselbund häufiger verlegt, sollte ein Zahlen- bzw. Codeschloss wählen. Alternativ kommt auch der Fingerscan in Frage.

Tresorarten

Was die Aufstellmöglichkeit von einem Tresor angeht, sollte eine Abwägung getroffen werden, ob Standtresor, Möbel- oder Wandtresor. Oftmals ist dies auch eine Platzfrage, weil ein Wandtresor zum Beispiel nicht überall nachträglich eingebracht werden kann. Doch auch Standtresore kann man recht leicht „verstecken“. Für Privathaushalte bieten Möbeltresore an. Diese sind auch einfach nachträglich einzubauen.