Beim Thema Wirtschaftskriminalität gibt es Bereiche, in denen sich das Einschalten der Polizei nicht lohnt oder schlichtweg nicht gewünscht ist. Für diese Fälle engagieren Unternehmen in der Regel eine Wirtschaftsdetektei zur Lösung der Probleme.

Vor allem dann, wenn Verdachtsfälle in einer Firma geklärt werden sollen, hilft der Wirtschaftsdetektiv weiter. Zu solchen Verdachtsfällen gehört z.B. Mitarbeiterdiebstahl, Schwarzarbeit, Betrug bei Spesen/Arbeitszeit, Betrug von Versicherungen, Überprüfung von Schuldnern, Patentfragen etc. Ein Beispiel: Ein Kunde kann (oder will) nicht zahlen. Bei großen Summen kann das für die Firma, die eine Dienstleistung erbracht oder eine Ware geliefert hat, unschöne finanzielle Folgen haben. Die Wirtschaftsdetektei versucht dann herauszufinden, wo die Gründe für das ausbleibende Geld liegen. Zudem kann man per Wirtschaftsdetektiv schon vorher prüfen, ob ein potentieller Kunde überhaupt über ausreichend finanzielle Mittel verfügt.

Wirtschaftsdetektive sind darauf spezialisiert, in solche Fällen zu recherchieren und Ergebnisse zu liefern. Mittel zum Zweck sind dabei u.a. Observationen der verdächtigen Personen. Zum Teil kann auch die Überwachung von Computern notwendig sein, z.B. wenn es um Fälle der Betriebsspionage geht. Sollten klare Beweise für ein kriminelles Verhalten vorliegen, leitet die Detektei den Fall in der Regel selbst an die Polizei weiter.

In der Regel verfügen Wirtschaftsdetekteien über reichlich Erfahrung im Bereich der Industriespionage – und vor allem der Abwehr von Lauschangriff und Co.  Ein Spion hat da in der Regel keine Chance mehr. Andererseits braucht die Detektei auch selbst Erfahrung im Umgang mit Überwachungstechniken, um Beweise zu sammeln.

Es empfiehlt sich vor der Beauftragung einer Detektei zu klären, welche Kernkompetenzen die Wirtschaftsdetektei hat und diejenige auszuwählen, die am ehesten den eigenen Anforderungen entspricht.

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